| |
|
|
|
"Auf den Spuren der Vergangenheit..."
Geschichte der Marktgemeinde Großmugl
Angerdorfartiges Gassengruppendorf, erstmals genannt 1298 als Grassemugl (großer Mugel, Grabhügel, bezugnehmend auf den weithin sichtbaren Leeberg). Im Gemeindegebiet wurden bei Ausgrabungen Funde gemacht (Gerätschaften, menschliche und tierische Knochen), die belegen, dass die Gegend schon vor tausenden Jahren besiedelt war. Der erwähnte Leeberg (Tumulus) ist das Wahrzeichen des Ortes, ein 18 Meter hohes Hügelgrab aus der Bronzezeit. Wenn das Stammesoberhaupt oder ein Held starb, so trugen die Angehörigen in den Händen oder mittels Gefäßen die Erde zum Grab, das sich so hügelartig vergrößerte. Die heutige Marktgemeinde Großmugl entstand aus dem Zusammenschluss von neun Katastralgemeinden, im Jahr 1970 und erstreckt sich über eine Fläche von 64,50 km2, wovon ca. ein Drittel bewaldet ist.
Einrichtungen infrastruktureller Art: Volksschule, Kindergarten, Bank, Gemeindearzt, verschiedene Gewerbebetriebe wie Gasthäuser, Cafe-Bäckerei, Kaufhaus, Lagerhaus, Discothek, Frisör, etc. Die im Bau befindliche Abwasserbeseitigungsanlage ist derzeit die größte kommunale Aufgabe. Kultur: Zahlreiche Kleindenkmäler, Kirche und Kapellen. Veranstaltungen und Brauchtum: Ausstellungen, Konzerte des Musikvereins Großmugl, Musikschulkonzerte, Bälle u.a. im Gemeindezentrum Großmugl, ebenso kulturelle Veranstaltungen im Gemeinschaftshaus Herzogbirbaum.
Der Leeberg (lat. Tumulus)
Link
Bedeutenste Fundstücke
Auf den Feldern rumd um den Leeberg sowie bei Fundamentaushebungen in der neuen Siedlung in Großmugl wurden Gräber, Grabbeigaben, Tontöpfe, Schmuck und Zahlungsmittel aus der Bronze- und Keltenzeit gefunden. Die, am Gemeindeamt erhältliche Broschüre "Geheimnisse einer Landschaft - Grossmugl" gibt hierzu zahlreiche Informationen.
 - Mondidol - eine keltische Götterstatue
 - Nikolauskirche in Großmugl
 - Kirche zum "Hl. Johannes" in Herzogbirbaum
 - Schloss Steinabrunn
 - Kreisgrabenanlage in Steinabrunn
|
|
|